Mittwoch, 16. Dezember 2009
Heute ist nicht alle Tage – ich komme wieder, keine Frage
Auch Mila braucht mal Ferien und plabbert im neuen Jahr wieder frisch und fabelhaft drauf los...
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Was du heute kannst besorgen, geht auch noch morgen
Vorgestern sind mir wieder einmal 15'000 Kröten durch die Lappen gegangen. Hätte ich es geschafft 4'000 Zeichen lang über Sehnsucht zu schreiben, hätte ich nun kein Problem meine Zahnarztrechnung, die mittlerweile zu einer kariesähnlich lästigen Mahnung mutierte, zu bezahlen. Doch der angegebene Einsendeschluss ist mir leider in die Quere gekommen. Zeitmanagement war noch nie so mein Ding, zumindest wenn es um Fristen geht. Gut gemeint, mache ich mir immer rechtzeitig Gedanken darüber, wie ich meinen Scheiss am besten erledige und dabei bleibt es dann, bis sagen wir mal am Vorabend. Im Fachjargon nennt man das Prokrastination. Es ist die Angewohnheit, notwendige aber unangenehme Arbeiten immer wieder zu verschieben, statt sie zu erledigen. Im Wikipedia-Slang auch Aufschieberitis genannt. Diese Diagnose finde ich weit unbedenklicher als jene „Ich bin zu faul, um abstimmen zu gehen“ – aber lassen wir das. Prokrastinieren hat für mich beim schreiben einen grossen Vorteil: Ich kann meine neusten Erkenntnisse unmittelbar der Öffentlichkeit unterbreiten, egal ob diese das nun wissen will oder nicht.
Gestern habe ich bei einem ausgelassenen Abend mit Freundinnen und ein paar Flaschen Rotwein bemerkt, dass die Gesprächsthemen an solchen Abenden immer nach einem bestimmten Schema ablaufen: Zuerst ein paar Updates über den Gemütszustand jeder einzelnen Dame, gefolgt von einem kurzen Exkurs zu den Kochkünsten der Gastgeberin mit anschliessendem Pflichtgespräch über aktuelle Zeitungsnachrichten und danach kann’s dann richtig losgehen. Sex, Drugs and Rock’n’Roll. Oder Männer, Sex und andere Suchtmittel. Diesmal auf Platz eins der Schnattermaterie: Eifersucht. Ist es okay wenn man mit einer Arbeitskollegin campen geht und die Freundin zu Hause lässt? Ja! Nein! Was jetzt? Liebt man seinen Partner weniger, nur weil man nicht eifersüchtig ist, wenn er sich ohne einem, dafür mit einer Anderen amüsiert? Ja! Nein! Herrgott, entscheidet euch mal! Ohne Time-out wird diskutiert, sich reingeredet, widersprochen, relativiert und am Schluss aufgegeben. Es handelt sich hierbei um eine anstrengende, jedoch sehr befriedigende Angelegenheit. Sicherlich nicht gleich zu setzen mit Sex, allerdings eine gute Alternative – wenn man so will.
Gestern habe ich bei einem ausgelassenen Abend mit Freundinnen und ein paar Flaschen Rotwein bemerkt, dass die Gesprächsthemen an solchen Abenden immer nach einem bestimmten Schema ablaufen: Zuerst ein paar Updates über den Gemütszustand jeder einzelnen Dame, gefolgt von einem kurzen Exkurs zu den Kochkünsten der Gastgeberin mit anschliessendem Pflichtgespräch über aktuelle Zeitungsnachrichten und danach kann’s dann richtig losgehen. Sex, Drugs and Rock’n’Roll. Oder Männer, Sex und andere Suchtmittel. Diesmal auf Platz eins der Schnattermaterie: Eifersucht. Ist es okay wenn man mit einer Arbeitskollegin campen geht und die Freundin zu Hause lässt? Ja! Nein! Was jetzt? Liebt man seinen Partner weniger, nur weil man nicht eifersüchtig ist, wenn er sich ohne einem, dafür mit einer Anderen amüsiert? Ja! Nein! Herrgott, entscheidet euch mal! Ohne Time-out wird diskutiert, sich reingeredet, widersprochen, relativiert und am Schluss aufgegeben. Es handelt sich hierbei um eine anstrengende, jedoch sehr befriedigende Angelegenheit. Sicherlich nicht gleich zu setzen mit Sex, allerdings eine gute Alternative – wenn man so will.
Abonnieren
Posts (Atom)