<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-7142162476224517361</id><updated>2011-08-03T01:32:48.649+02:00</updated><title type='text'>Mila Fabelhaft</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Mila Fabelhaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03632672249952825091</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>16</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7142162476224517361.post-4300280253554533551</id><published>2010-04-21T06:37:00.001+02:00</published><updated>2010-04-21T06:40:57.013+02:00</updated><title type='text'>I'm no Barbie girl</title><content type='html'>&lt;!--StartFragment--&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"  style="Times New Roman&amp;quot;; mso-ansi-language:DE-CHfont-family:&amp;quot;;"&gt;Ich bin damit aufgewachsen, Wünsche ins Universum zu schicken. Den Meisten muss es dort so gut gefallen haben, dass sie auch gleich geblieben sind. Ich warte jedenfalls immer noch auf mein Barbie Traumschiff und die Kinderküche aus dem Spielzeugkatalog.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"  style="Times New Roman&amp;quot;; mso-ansi-language:DE-CHfont-family:&amp;quot;;"&gt;Meine Mutter pflegte zu sagen: „Du musst deine Wünsche visualisieren und sie dir klar vor Augen halten.“ Toll gesagt, doch ich hatte das Barbie Traumschiff sehr wohl visualisiert und mir mit dem Mixer auf dem Oberdeck in Gedanken schon die abgefahrensten Shakes gemixt. Im Nachhinein muss ich sagen, ich hätte mir das Traumschiff genauso gut auf die Stirn klatschen und das Universum mit Wünschen bombardieren können, ich hätte es sowieso nie bekommen. Denn es widerstrebte den idealistischen Wertvorstellungen meiner lieben Frau Mamma, mir ein Traumschiff von Barbie zu kaufen, doch spielen durfte ich damit. Ich und meine Schwester hatten sogar ein paar Barbie-Puppen, allerdings nur second hand von unseren Italo-Freundinnen, bei welchen zu Hause das gesamte Barbie Sortiment vertreten war. Wenn es für den neusten Bauarbeiter Ken und die Meerjungfrau Barbie neuen Stauraum brauchte, bekamen wir ihre Auslaufmodelle geschenkt. Das war ok, nur selber kaufen ging nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"  style="Times New Roman&amp;quot;; mso-ansi-language:DE-CHfont-family:&amp;quot;;"&gt;Dieselbe Logik verfolgte meine Mutter zu meinen Teenager Zeiten weiter. Zum Beispiel durfte ich mir nichts zu kiffen kaufen – logisch – ich sollte es lieber selber anbauen. Zu ihren Zeiten hatte das Anbauen von Marijuana noch eine politische Note und zudem weiss man heute auch nicht mehr, was da wirklich drin ist – auch wahr. Doch sie hatte sich noch selber getoppt: Als ich sechzehn war, hat sie mir, anstatt an Parties zu gehen und Geld auszugeben (in ihren Augen völliger Blödsinn), allen Ernstes empfohlen, Häuser zu besetzen. Was für eine Alternative.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"  style="Times New Roman&amp;quot;; mso-ansi-language:DE-CHfont-family:&amp;quot;;"&gt;Heute spiele ich nicht mehr mit Barbies und baue auch kein Gras an. Dafür sende ich immer noch unermüdlich Wünsche ans Universum – ohne Erfolg.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;!--EndFragment--&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7142162476224517361-4300280253554533551?l=milafabelhaft.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/feeds/4300280253554533551/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2010/04/im-no-barbie-girl.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/4300280253554533551'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/4300280253554533551'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2010/04/im-no-barbie-girl.html' title='I&apos;m no Barbie girl'/><author><name>Mila Fabelhaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03632672249952825091</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7142162476224517361.post-2114536315610189537</id><published>2010-03-31T20:48:00.011+02:00</published><updated>2010-04-21T06:42:19.980+02:00</updated><title type='text'>Pausenzeit</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span"   style="  color: rgb(51, 51, 51); font-family:'lucida grande', tahoma, verdana, arial, sans-serif;font-size:11px;"&gt;&lt;h3 class="UIIntentionalStory_Message" ft="{&amp;quot;type&amp;quot;:&amp;quot;msg&amp;quot;}"  style=" color: rgb(51, 51, 51); margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; padding-top: 0px; padding-right: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; font-weight: normal; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden; font-size:13px;"&gt;&lt;span class="UIStory_Message"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:georgia;"&gt;Was soll man tun, wenn man nicht weiss was tun? Nichts? Alles? Spielt es überhaupt eine Rolle, was man tut? Man hätte ja sonst auch nicht gewusst, was man Anderes hätte tun können? Dann kann man ja auch tun, was man will, oder? Ich finde Ja. Und darum mach ich jetzt auch was ich will und zwar; mal Pause!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7142162476224517361-2114536315610189537?l=milafabelhaft.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/feeds/2114536315610189537/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2010/03/pausenzeit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/2114536315610189537'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/2114536315610189537'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2010/03/pausenzeit.html' title='Pausenzeit'/><author><name>Mila Fabelhaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03632672249952825091</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7142162476224517361.post-4466468811033112514</id><published>2010-03-17T22:58:00.004+01:00</published><updated>2010-03-26T14:58:39.234+01:00</updated><title type='text'>Ritsch, Ratsch - Autsch!</title><content type='html'>&lt;!--StartFragment--&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="Times New Roman&amp;quot;font-family:&amp;quot;;"&gt;Heute war ich beim Brazilian-Waxing. Nach drei Anläufen mit spontanem Kneifen, habe ich mich nun endlich getraut. Verdammte Scheisse tut das Weh. An gewissen Stellen ganz besonders. Dann fühlt es sich in etwa so an, als würde sie dir den gesamten Genitalbereich wegreissen. Eine Wurzelbehandlung ohne Narkose stelle ich mir angenehmer vor. Die Kosmetikerin kann dann noch so eine nette Dame sein mit der man wunderbar tratschen kann. Sie wird automatisch bei jedem Wegreissen eines Streifens kurzzeitig zu einer blöden Schlampe. Vielleicht bin ich ein wenig schmerzempfindlicher als andere, aber ich habe dabei sogar eine Erfahrung mit Gott gemacht. Nämlich: Es kann ihn gar nicht geben. Der wäre nämlich bestimmt so fortschrittlich, dass er alle Frauen heutzutage ohne lästige Haare an unnötigen Stellen auf die Welt kommen lässt. Die lassen diese dann eh wieder entfernen. Selbst wenn sie dabei Schmerzen in Kauf nehmen müssen, sie bezahlen auch noch dafür. Und Schmerz ist nicht Gottes Wille, soviel ich weiss, sollte es zumindest nicht sein. Und dass Haare zum Schutz da sein sollen, ist uns Scheissegal. Diese Dinger müssen weg. Alle. Ohne Ausnahme. Und mit allen Mitteln.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="Times New Roman&amp;quot;font-family:&amp;quot;;"&gt;Also falls es dich, lieber Gott, wider meiner momentanen Vorstellungskraft, doch geben sollte, sei so nett und verschone zumindest alle neugeborenen Mädchen von diesen lästigen Taugenichtsen an allen unerwünschten Stellen. Wir brauchen nur die auf dem Kopf. Die &lt;span style="mso-spacerun: yes"&gt; &lt;/span&gt;Augenbrauen und Wimpern kannst du uns natürlich auch lassen. Das würde sonst ein bisschen komisch aussehen - sehr komisch sogar.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;!--EndFragment--&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7142162476224517361-4466468811033112514?l=milafabelhaft.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/feeds/4466468811033112514/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2010/03/ritsch-ratsch-autsch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/4466468811033112514'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/4466468811033112514'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2010/03/ritsch-ratsch-autsch.html' title='Ritsch, Ratsch - Autsch!'/><author><name>Mila Fabelhaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03632672249952825091</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7142162476224517361.post-4067217914251076319</id><published>2010-03-03T19:57:00.003+01:00</published><updated>2010-03-03T20:11:31.487+01:00</updated><title type='text'>Flieg Vogel flieg</title><content type='html'>&lt;!--StartFragment--&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH" style="mso-ansi-language:DE-CH"&gt;Fliegen war noch nie meine Lieblingsbeschäftigung, obwohl ich als Kind oft geflogen bin. Zwar nicht in die Ferien jedoch über Stühle, Spielzeug, in Türen, auf meine Füsse, auf die Fresse. Ich könnte mir vorstellen, dass dort die Wurzeln meiner Flugangst liegen. Schliesslich war Fliegen bisher meist mit einer Bruchlandung verbunden. Wieso soll ich mich also in einen Flieger setzen, der sowieso abstürzt, und das noch freiwillig? Ich weiss, dass in der Statistik Tod durch eine Kokosnuss wahrscheinlicher ist, als durch einen Flugzeugabsturz. Aber um von einer Kokosnuss erschlagen werden zu können, muss ich zuerst fliegen, weil die Viecher hier dummerweise nicht wachsen wollen wie&lt;span style="mso-spacerun: yes"&gt;  &lt;/span&gt;zum Beispiel Kastanien, die zwar auch ein gewisses Gewicht haben, aber nicht mein Ableben verursachen können. Ich trage also mit einem Flug zur Kokosnuss ein doppeltes Risiko, ergo die Statistik kann mich mal. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH" style="mso-ansi-language:DE-CH"&gt;Worauf ich aber eigentlich hinaus will ist, in zwei Tagen fliege ich wieder und diesmal wohin, und nicht wodrauf.&lt;span style="mso-spacerun: yes"&gt;  &lt;/span&gt;Ich gehe auf den Abschlusstrip mit dem Studium. So schnell mal eine Woche Thailand mit eintägigem Zwischenstopp in Dubai ist angesagt. Tourismus Studenten haben es schon schön. Meine Grossmutter würde jetzt sagen: „Auso zu üsere Zyt si mr is Ämmitau ga brätle, flüge hei mr üs gar nid chönne leischte, s isch auso scho nümm s glichä.“ Ich mir auch nicht, Grosi, aber der Trip nach Thailand ist obligatorisch. Ich &lt;i style="mso-bidi-font-style:normal"&gt;muss&lt;/i&gt; also mit – schön doof.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH" style="mso-ansi-language:DE-CH"&gt;Meine anerzogene Flugangst hätte ich übrigens locker in den Griff bekommen, wären da nicht die Vorlesungen der letzten beiden Wochen gewesen. Thema: Krisenmanagement von Airlines. Auf diesem Weg noch ein grosses Dankeschön an die Modulleitung. Schöne Bilder und Videomaterial haben Sie uns da gezeigt, nur doof dass Ihre Statistiken in unserer subjektiven Wahrnehmung danach leider nicht mehr so viel&lt;span style="mso-spacerun: yes"&gt;  &lt;/span&gt;zu sagen hatten. Wie auch immer, ich werds überleben, so oder so, entweder one step further oder six feet under.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;!--EndFragment--&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7142162476224517361-4067217914251076319?l=milafabelhaft.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/feeds/4067217914251076319/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2010/03/flieg-vogel-flieg.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/4067217914251076319'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/4067217914251076319'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2010/03/flieg-vogel-flieg.html' title='Flieg Vogel flieg'/><author><name>Mila Fabelhaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03632672249952825091</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7142162476224517361.post-4315308349448947422</id><published>2010-02-03T13:14:00.005+01:00</published><updated>2010-02-17T07:26:11.199+01:00</updated><title type='text'>Schöner leben - Teil eins</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich bin pleite. Und das schon eine ganze Weile. Ich habe genug davon, nicht in die Ferien fahren zu können, oder diese tollen Stiefel im Schaufenster neulich dort stehen zu lassen, da sie etwa meiner Monatsmiete entsprachen, oder mir vor dem Ausgang bereits zu Hause einen Rausch antrinken zu müssen, da ich mir auswärts keinen leisten kann. Deshalb habe ich mir einen Neujahrsvorsatz gefasst: Im 2010 werde ich nicht mehr Pleite sein. Das kann doch nicht so schwer sein. Mein erster Schritt dazu war: Ich bestellte mir eine Kreditkarte, eine kostenlose von Coop Supercard wohlgemerkt. Damit kann ich dann jedes Mal Superpunkte sammeln, ist das nicht toll? Ich habe mir auch schon Easyjet-Flüge rausgesucht, zwar noch nicht gebucht aber fest eingeplant, was für mich schon halb gebucht ist. Und die Stiefel habe ich mir auch schon von der Verkäuferin auf die Seite legen lassen. Mein Leben wird nun ganz anders. Nie mehr Rappen spalten, denn jetzt bekomme ich ja bald eine Kreditkarte und muss mich nicht mehr mit Kleingeld abgeben. Aber keine Sorge. Ich werde verantwortungsvoll damit umgehen. Schliesslich ist mir ja auch bewusst, dass Ende Monat ein schöner Brief reinschneien wird, um mir mal so richtig eins in die Fresse zu hauen. Und da ich Schläge nicht so gerne mag, schaue ich natürlich, dass diese dann nicht zu sehr weh tun.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Für mich schien alles perfekt und ich konnte den positiven Bescheid, zusammen mit meiner neuen besten Freundin aus Plastik, kaum erwarten. Doch mein Enthusiasmus war wohl grösser, als mein Kontostand. Nichts mit neuem besserem Leben. Nichts mit neuen perfekten Stiefeln. Und nichts mit Billigflugreisen mit Freundinnen, auf denen uns am Schluss das Gepäck gestohlen wird, wir deshalb den Rückflug verpassen und dann per Autostop nach Hause fahren müssen, da wir kein Bargeld mehr haben, weil wir ja alles an der Bar von sexy Emilio versoffen haben und die Kreditkarte natürlich im gestohlenen Rucksack ist. Nein, nichts von all dem wird passieren. Ade guter Vorsatz. Diese ollen Coopheinis meinen, ich erfülle mit meinem Studenteneinkommen nicht alle Kriterien zur Kreditwürdigkeit – zum Glück gibt’s ja noch M-Budget.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7142162476224517361-4315308349448947422?l=milafabelhaft.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/feeds/4315308349448947422/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2010/02/schoner-leben-teil-eins.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/4315308349448947422'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/4315308349448947422'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2010/02/schoner-leben-teil-eins.html' title='Schöner leben - Teil eins'/><author><name>Mila Fabelhaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03632672249952825091</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7142162476224517361.post-5157402919362455725</id><published>2010-02-03T00:23:00.003+01:00</published><updated>2010-02-03T12:14:18.129+01:00</updated><title type='text'>Wie steht Gott zu Alkohol?</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;Glaubensfragen sind heikle Fragen und geben doch die spannendsten Diskussionen. Ich bin vor kurzem in den Genuss eines solchen das Bewusstsein erweiternden Meinungsaustausches gekommen. Und das direkt vor meiner Wohnungstür. Ist das nicht toll? Ein paar Zeugen Gottes haben sich die Mühe gemacht an meine Haustür zu klopfen, mit dem Ziel mich Gott näher zu bringen – oder so. Na dann viel Glück, dachte ich. Ich glaube nicht an Gott in Form eines alten Mannes mit weissem Bart, der die Erde erschaffen hat und bestimmt wer in den Himmel und wer in die Hölle kommen soll. Und mit ein paar Versen aus der Bibel ändert sich das auch nicht so schnell zwischen Tür und Angel. Ich wollte mich daher zuerst gar nicht darauf einlassen, habe meine Meinung dann allerdings noch geändert. Ich dachte das könnte noch witzig werden. Und ehrlich gesagt, kam es mir auch gerade recht, denn ich sass schon viel zu lange an meinem Schreibtisch mit leerem Blick in den Bildschirm, doch mit der guten Absicht meinen Verpflichtungen als Studentin endlich nachzukommen, dass es schon fast ein bisschen peinlich wurde.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Ihre erste Frage war: Ob ich glaube, dass Jesus zurück kommt und uns alle rettet, bevor wir die Welt ganz zu Grunde richten? Das fängt ja schon gut an, dachte ich. Ich kann diese Haltung nicht verstehen; wir müssen keine Verantwortung für nichts übernehmen, da Gott uns vor allem Bösen schützt, wenn wir auch nur genügend „Ave Marias“ und „Vater unser“ sprechen. Wieso müssen wir uns auch, um unseren Planeten und die Menschen, die darauf leben, kümmern? Jesus kommt ja bald und biegt es wieder grade. Das bringt mich Gott etwa so nah, wie einem frisch explodierten Atomkraftwerk. Der Glaube an etwas ist im Grunde was Schönes und hilft vielen Menschen in schwierigen Zeiten. Doch die Bibel missbraucht diesen und schreibt einem vor wie man zu glauben hat, sodass Gott dich liebt und beschützt. Das ist doch scheisse. Wie der Rapper Greis so schön besingt: Wir sind zuständig für das, was passiert und bestimmen wies weitergeht. Und jeder der weiss, was passiert und sich nicht betroffen fühlt, ist Teil vom Problem. Viele weitere Weisheiten aus der Bibel und ein paar kleine bescheidene Rückfragen meinerseits später, hat die Dame dann eingesehen, dass ich wohl nicht zu den von „Gott Beschützten“ gehöre, und fand den Weg hinaus.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Nachdem sie gegangen war, fragte ich mich: Wieso klopfen eigentlich keine Atheisten an Haustüren? Das wäre mal was Neues. Dann würden vielleicht auch diese ignoranten, vom Pferd gefallenen, Sekt(en)-Flaschen einmal merken, dass sie lästig sind wie Essensreste zwischen zwei Backenzähnen. Selbst wenn es irgendwie seinen Reiz hat, zu schauen wie lange man benötigt, um diese Gottesgeschöpfe wieder loszuwerden und es einen Heidenspass macht sich auf sinnlose Diskussionen einzulassen. Diesmal dauerte es rund 15 Minuten bis zum Aus. Und zum Schluss habe ich sogar noch eine Broschüre bekommen, mit dem Titel: „Wie steht Gott zum Alkohol?“ Ich konnte es natürlich nicht lassen diesen Artikel zu lesen, in welchem so nette Sachen stehen wie: Trinker werden nicht in Gottes neue Welt kommen und die Bibel verurteilt Sauforgien und Fressgelage. Ich dachte immer Gott urteilt nicht? Mein Fehler.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Zum Schluss gab’s da noch so einen tollen Selbsttest mit dem Titel: Auf dem Weg zur Abhängigkeit? Konnte man eine oder mehrere Fragen mit Ja beantworten, sollte man vielleicht etwas unternehmen. Frage eins: Trinke ich öfter als früher? Ja. Trinke ich härtere Sachen? Ja. Greife ich zu Alkohol, um mit Problemen und Stress fertig zu werden? Kann vorkommen – na dann Prost und Amen.&lt;/p&gt;&lt;span style=";font-family:'Times New Roman';font-size:12;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7142162476224517361-5157402919362455725?l=milafabelhaft.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/feeds/5157402919362455725/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2010/02/wie-steht-gott-zu-alkohol_03.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/5157402919362455725'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/5157402919362455725'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2010/02/wie-steht-gott-zu-alkohol_03.html' title='Wie steht Gott zu Alkohol?'/><author><name>Mila Fabelhaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03632672249952825091</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7142162476224517361.post-4643069809489064503</id><published>2010-01-06T13:31:00.001+01:00</published><updated>2010-01-06T13:32:38.483+01:00</updated><title type='text'>Un Asciugamano per favore</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;Seit ungefähr einem Monat arbeite ich in einem Thermalbad im Engadin am Empfang. Im direkten Kontakt mit Menschen oder besser gesagt Italienern mache ich neben einfach verdienter Kohle auch so gewisse Beobachtungen. Dieser Studentenjob ist die ideale Feldforschung für Psychologen, Ethnologen und Sprachwissenschaftler, und nur zu empfehlen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Vielleicht braucht es ein paar Hintergrundinformationen zum besseren Verständnis meiner Äusserungen: Das Engadin ist ursprünglich Romanisch sprechend, jedoch wird romanisch, soviel ich weiss, nur noch an der Grundschule unterrichtet und ansonsten spricht man hier schweizerdeutsch und nicht Italienisch wie unsere lieben Mailänderli offensichtlich annehmen. Um vorab noch eines klar zu stellen, ich spreche hier ausschliesslich über Norditaliener. Wie die Süditaliener das sehen, ist mir eigentlich scheissegal. Denn diese invadieren das Engadin in der Neujahrszeit&lt;s&gt; &lt;/s&gt;nicht so penetrant wie die Comonesen und Milanesen, welche hier einmarschieren mit toten Pelztieren im Gepäck und ihrem unwiderstehlichen Charme, den sie allerdings jedes Mal im Hotelzimmer liegen lassen wenn sie aus dem Haus gehen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Worauf ich hinaus will? Eigentlich weiss ich das auch nicht so genau. Vielleicht möchte ich nur ein bisschen Dampf ablassen, denn ich spreche kein Italienisch, aber das ist den Italienern egal. Sie quasseln einfach mal drauf los, und wenn man sie fragt ob sie Deutsch oder Englisch sprechen sagen sie Nein und schauen dich entsetzt an: „Wie können sie nur?“ Ich mag diejenigen am liebsten, die ins Bad kommen, mich auf Italienisch zutexten, und wenn ich dann, weil ich nichts verstanden habe auf Englisch weiterspreche, mir ins Gesicht sagen: „Sie können auch schweizerdeutsch mit mir sprechen.“ – Arschloch.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Grundsätzlich finde ich italienisch eine schöne Sprache und ich würde es wirklich gerne sprechen können, kann es aber einfach nicht. Doch nachdem ich seit einen Monat jeden einzelnen Italiener in seinem enthusiastischen Redefluss unterbrechen muss mit: „Eh inglese o tedesco?“ und dann noch halbentsetzte Blicke ihrerseits ertragen muss, hat diese Sprache für mich ein bisschen an Glanz verloren. Das positive an der ganzen Geschichte ist jedoch: Ich weiss jetzt das „Asciugamano“ Handtuch bedeutet - grazie mille.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7142162476224517361-4643069809489064503?l=milafabelhaft.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/feeds/4643069809489064503/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2010/01/un-asciugamano-per-favore.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/4643069809489064503'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/4643069809489064503'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2010/01/un-asciugamano-per-favore.html' title='Un Asciugamano per favore'/><author><name>Mila Fabelhaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03632672249952825091</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7142162476224517361.post-4945087271176715670</id><published>2009-12-16T21:14:00.006+01:00</published><updated>2009-12-16T21:27:23.697+01:00</updated><title type='text'>Heute ist nicht alle Tage – ich komme wieder, keine Frage</title><content type='html'>Auch Mila braucht mal Ferien und plabbert im neuen Jahr wieder frisch und fabelhaft drauf los...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7142162476224517361-4945087271176715670?l=milafabelhaft.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/feeds/4945087271176715670/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2009/12/heute-ist-nicht-alle-tage-ich-komme.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/4945087271176715670'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/4945087271176715670'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2009/12/heute-ist-nicht-alle-tage-ich-komme.html' title='Heute ist nicht alle Tage – ich komme wieder, keine Frage'/><author><name>Mila Fabelhaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03632672249952825091</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7142162476224517361.post-342326377002469885</id><published>2009-12-02T22:50:00.001+01:00</published><updated>2009-12-03T11:15:40.850+01:00</updated><title type='text'>Was du heute kannst besorgen, geht auch noch morgen</title><content type='html'>Vorgestern sind mir wieder einmal 15'000 Kröten durch die Lappen gegangen. Hätte ich es geschafft 4'000 Zeichen lang über Sehnsucht zu schreiben, hätte ich nun kein Problem meine Zahnarztrechnung, die mittlerweile zu einer kariesähnlich lästigen Mahnung mutierte, zu bezahlen. Doch der angegebene Einsendeschluss ist mir leider in die Quere gekommen. Zeitmanagement war noch nie so mein Ding, zumindest wenn es um Fristen geht. Gut gemeint, mache ich mir immer rechtzeitig Gedanken darüber, wie ich meinen Scheiss am besten erledige und dabei bleibt es dann, bis sagen wir mal am Vorabend. Im Fachjargon nennt man das Prokrastination. Es ist die Angewohnheit, notwendige aber unangenehme Arbeiten immer wieder zu verschieben, statt sie zu erledigen. Im Wikipedia-Slang auch Aufschieberitis genannt. Diese Diagnose finde ich weit unbedenklicher als jene „Ich bin zu faul, um abstimmen zu gehen“ – aber lassen wir das. Prokrastinieren hat für mich beim schreiben einen grossen Vorteil: Ich kann meine neusten Erkenntnisse unmittelbar der Öffentlichkeit unterbreiten, egal ob diese das nun wissen will oder nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern habe ich bei einem ausgelassenen Abend mit Freundinnen und ein paar Flaschen Rotwein bemerkt, dass die Gesprächsthemen an solchen Abenden immer nach einem bestimmten Schema ablaufen: Zuerst ein paar Updates über den Gemütszustand jeder einzelnen Dame, gefolgt von einem kurzen Exkurs zu den Kochkünsten der Gastgeberin mit anschliessendem Pflichtgespräch über aktuelle Zeitungsnachrichten und danach kann’s dann richtig losgehen. Sex, Drugs and Rock’n’Roll. Oder Männer, Sex und andere Suchtmittel. Diesmal auf Platz eins der Schnattermaterie: Eifersucht. Ist es okay wenn man mit einer Arbeitskollegin campen geht und die Freundin zu Hause lässt? Ja! Nein! Was jetzt? Liebt man seinen Partner weniger, nur weil man nicht eifersüchtig ist, wenn er sich ohne einem, dafür mit einer Anderen amüsiert? Ja! Nein! Herrgott, entscheidet euch mal! Ohne Time-out wird diskutiert, sich reingeredet, widersprochen, relativiert und am Schluss aufgegeben. Es handelt sich hierbei um eine anstrengende, jedoch sehr befriedigende Angelegenheit. Sicherlich nicht gleich zu setzen mit Sex, allerdings eine gute Alternative – wenn man so will.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7142162476224517361-342326377002469885?l=milafabelhaft.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/feeds/342326377002469885/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2009/12/was-du-heute-kannst-besorgen-geht-auch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/342326377002469885'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/342326377002469885'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2009/12/was-du-heute-kannst-besorgen-geht-auch.html' title='Was du heute kannst besorgen, geht auch noch morgen'/><author><name>Mila Fabelhaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03632672249952825091</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7142162476224517361.post-5856863538695772509</id><published>2009-11-18T20:19:00.001+01:00</published><updated>2009-11-18T20:22:04.593+01:00</updated><title type='text'>Eine Schreibblockade zum Frühstück</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;Über was soll man schreiben, wenn man nicht weiss, was man schreiben soll? Genau. Darüber. Heute schreibe ich über meine erste offizielle Schreibblockade. Ein weiteres Erstes Mal in meiner, doch noch jungen, Lebensgeschichte.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Eigentlich bin ich jetzt schon fertig, denn es fällt mir nichts annähernd intellektuell anregendes oder überhaupt erwähnenswertes mehr ein. Doch ich gebe nicht auf und begebe mich deshalb in die Problemanalyse, also gehe somit den Ursachen meines Kreativitätsstaus auf den Grund. Ich habe auch schon eine leise Vermutung woher dieser stammt; und das ist nicht wie manch einer jetzt sicher behaupten möge von meiner Zahnpasta. Aufgrund des darin enthaltenen Fluors soll die Zahnpasta anscheinend mein drittes Auge im Gehirn austrocknen und so meine Kreativität zerstören. Nein, ich behaupte es kommt von meinem kürzlichen Selbstversuch: Meinem selbstauferlegten Kaffeeverbot. Ich habe von durchschnittlich vier Tassen Kaffee pro Tag auf null Tassen reduziert. Neun lange Tage, minus ein kleiner Espresso, habe ich die Qual schon ausgehalten. Und ich bin stolz darauf, dass ich dabei keine unkontrollierten Ausbrüche zu verzeichnen habe. Erstaunlicherweise, hat sich mein Bedürfnis nach Kaffee gleichzeitig mitreduziert. Und ich dachte das geschähe alles ohne Nebenwirkungen – tja falsch gedacht. Mein drittes Auge ernährt sich nämlich von Kaffee und ist nun akut am verhungern. Mir bleibt also nur die Wahl zwischen Kaffee zum Frühstück oder einer Schreibblockade – tough call.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7142162476224517361-5856863538695772509?l=milafabelhaft.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/feeds/5856863538695772509/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2009/11/eine-schreibblockade-zum-fruhstuck.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/5856863538695772509'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/5856863538695772509'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2009/11/eine-schreibblockade-zum-fruhstuck.html' title='Eine Schreibblockade zum Frühstück'/><author><name>Mila Fabelhaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03632672249952825091</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7142162476224517361.post-7425786683142329352</id><published>2009-11-04T20:05:00.000+01:00</published><updated>2009-11-04T20:07:00.773+01:00</updated><title type='text'>Ich schweige, du schweigst, wir schweigen</title><content type='html'>&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Neulich war ich bei der Friseuse - ja Papa, sie hat diesen Beruf gelernt. Voller Vorfreude und ein klein wenig Bammel vor dem Ergebnis stolzierte ich in den Salon. Ich war ein wenig zu früh und musste noch kurz auf die nette Dame warten, die mir die Haare schneiden sollte. Coiffeurbesuche sind so eine Sache: Ich liebe es hinzugehen, doch hasse ich es dort zu sitzen und keine Ahnung zu haben, über was ich mich mit der Frisurentante unterhalten soll. Bekanntlich sind sie ja allesamt Quassel-Barbies und ich habe jedes Mal ein schlechtes Gewissen, wenn ich nichts sage und sie auch nicht und dann diese Stille herrscht - genau diese Stille. Das ist das Schlimmste. Ich werde immer ganz unruhig und würde eigentlich gerne in der ‚Gala’ blättern, die vor mir liegt, und die Friseuse einfach das machen lassen, was sie machen muss. Aber das geht ja auch nicht, weil dann ihr Beruf ziemlich frustrierend wäre. Du hast täglich Kontakt mit Menschen, die dich anschweigen oder auf deine Frage, was du beruflich machst, in zwei Worten antworten: „Ich studiere!“, und dann, den Kopf senkend, wieder weiter schweigen. Ich weiss, es gibt da Ausnahmen, die mit jeder Coiffeuse oder schwulem Coiffeur sofort über Angelinas Adoptionswahn sprechen können, und dass Brad viel besser zu Jennifer gepasst hatte. Aber seien wir mal ehrlich, wenn es nicht gerade deine Stammfriseuse ist, von der du weisst, bei welchem Frauenarzt sie ihre Spirale hat setzen lassen, hast du ihr ja auch nicht wirklich viel zu sagen. Und in meinem Fall möchte ich sowieso nur, dass sie mir die Haare schneidet und alles weitere, ausser ein fetter Rabatt auf den Preis natürlich, ist mir ziemlich egal. &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Dasselbe gilt für Taxifahrer. Ich bin froh, dass sie jemand erfunden hat, aber auch sie sollen einfach ihren Job tun und mich bitte nur nach Hause fahren. Kürzlich waren meine armen Füsse wieder einmal froh. Das hiess aber nicht gleichzeitig, dass es mich interessiert hätte, dass der Bruder meines türkischen Fahrers in seiner Heimat als Serienstar gross rauskommen könnte und dafür, ausser schön zu sein, überhaupt nichts tun müsse. Ich hatte auch keine Lust, schon gar nicht auf dem Beifahrersitz, seine Plapperweisheiten anzuhören. Etwa, dass er sich nie wieder auf leeren Bauch vollaufen lassen werde, weil es das letzte Mal zu einer Alkoholvergiftung geführt und im Spital geendet hatte.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Ich gebe zu, ich bin vielleicht zu oft gleichgültig gegenüber anderen, aber ich brauche es nicht, mich mit aller Welt zu unterhalten. Sei es im Ausgang, beim Friseur oder im Taxi. Früher hat es mich gestört, dass mich Leute deswegen für arrogant gehalten haben. Heute ist es mir egal und ich mache ein Spiel daraus: Ich schweige, wir schweigen, ich beobachte, wir schweigen weiter, ich bezahle und schreibe am Schluss darüber – so einfach.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7142162476224517361-7425786683142329352?l=milafabelhaft.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/feeds/7425786683142329352/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2009/11/ich-schweige-du-schweigst-wir-schweigen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/7425786683142329352'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/7425786683142329352'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2009/11/ich-schweige-du-schweigst-wir-schweigen.html' title='Ich schweige, du schweigst, wir schweigen'/><author><name>Mila Fabelhaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03632672249952825091</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7142162476224517361.post-6412171502987111242</id><published>2009-10-21T08:58:00.003+02:00</published><updated>2009-11-04T20:07:45.456+01:00</updated><title type='text'>Tage mit Lizenz</title><content type='html'>&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Es gibt viele Möglichkeiten die berüchtigten Tage der Frau zu umschreiben. Manche sprechen von der roten Welle, andere wiederum vom lästigen Besuch von Tante Rosa und nochmals andere von „du weißt schon was, das was Frauen halt so haben, ab und an und halt einfach so eben“. Aber eigentlich möchte ich gar nicht davon sprechen, denn diese Tage sind nicht sonderlich spannend. Da bluten wir nur noch gemütlich vor uns hin, manche mit mehr und manche mit weniger starken Bauchkrämpfen. Viel spannender sind die Tage kurz davor. Das sind nämlich die, in denen wir Frauen zugegebenermassen tatsächlich ein klein wenig empfindlicher und unmöglicher sind als sonst. Während dieser Zeit muss man unser komisches Verhalten einfach hinnehmen und darf nichts, das aus unserer Klappe rausgeschossen kommt, persönlich nehmen. Ansonsten ist man selbst schuld, denn wir haben die Lizenz zum komisch sein und nicht persönlich genommen zu werden. Zum Beispiel kann es bei mir durchaus zu unkontrolliertem Schluchzen und groben Beschimpfungen kommen, wenn der am Morgen von mir so dringend benötigte Kaffee mit vergammelter Milch verseucht wurde, ohne dass diese vorher auf ihre Haltbarkeit getestet worden war. Und wenn es sein muss, mache ich auch vor mir selbst nicht Halt. Auch wenn ein Einfrau-Streitgespräch für Dritt- respektive Zweitpersonen sicherlich komisch aussehen muss – aber das ist mir dann egal. &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Als Zückerchen obendrauf kommen zu unserem crazy Hormonhaushalt dann auch noch äusserliche Veränderungen dazu – sprich wir kriegen Riesenmöpse. Auch wenn wir immer wieder mit wachsender Freude zuschauen, wie sich unsere Brüste aufblasen, lange hält die Freude nicht an: Die prallen Dinger haben nämlich eine maximale Lebensdauer von nur sieben Tagen. Und vor allem tun sie weh wie die Sau. Und das, liebe männliche Leserschaft, wirkt sich wiederum auf unsere Stimmung aus. &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Also wenn eure Freundin, Frau, Ex, Schwester, Tochter, Nichte, Chefin, Kollegin oder was auch immer wieder einmal rumzickt, beschuldigt sie nicht, ihre Tage zu haben. Denn erstens stimmt es nicht; sie steht erst kurz davor. Und zweitens, falls es doch stimmen sollte, habt ihr sowieso verloren, denn sie hat die Lizenz - Baby!&lt;/p&gt;        &lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7142162476224517361-6412171502987111242?l=milafabelhaft.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/feeds/6412171502987111242/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2009/10/tage-mit-lizenz.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/6412171502987111242'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/6412171502987111242'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2009/10/tage-mit-lizenz.html' title='Tage mit Lizenz'/><author><name>Mila Fabelhaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03632672249952825091</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7142162476224517361.post-173046635020381157</id><published>2009-10-07T22:04:00.003+02:00</published><updated>2009-11-04T20:08:09.196+01:00</updated><title type='text'>Erwachsenenbildung</title><content type='html'>&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Dass mein letztes Studienjahr anders aufgebaut ist, war mir klar, jedoch nicht, dass ich vier Wochen benötige, um es zu begreifen. Neu haben wir keine der zahlreichen Gruppenarbeiten mehr, in denen wir Fallbeispiele lösen müssen, Nein, jetzt haben wir dutzende PBL-Sessions, in denen wir unsere Lernfragen definieren. Wobei PBL für “problem based learning“ steht und mindestens genauso viele Probleme verursacht, wie eigentlich gelöst werden sollten. Selbst zu bestimmen, was wir lernen wollen und wie viel Zeit wir dafür benötigen, respektive investieren wollen, klingt ja ganz nett, doch komischerweise kommt diese Lernmethode nicht ganz so gut an, wie vermutet. Als wir dann auch noch von zu Hause aus kommunizieren mussten, löste das geradezu protestartige Aufstände aus. Wir sollten nach einer Vorlesung nach Hause gehen, uns in den Chat unseres Studienportals einloggen und in Gruppen von jeweils acht Studis virtuell über unsere Lernfragen diskutieren und im Internet nach Quellen/Lernstoff suchen. Ich bin keine langsame Leserin, aber die Kommentare lesen, selber welche schreiben, recherchieren, sowie noch lauthals über die sinnlose Zeitverschwendung abfluchen, ist dann doch zu viel. Auf meine Frage an den Dozenten, ob ein runder Tisch nicht effektiver wäre, antwortete er, man könne dann nicht gleichzeitig im Internet recherchieren – Hallo? Auf jeden Fall plädiere ich für die gute alte Methode: Ihr sagt uns was wir lernen sollen und bis wann – dann kommt’s meistens auch irgendwie gut. Wer ist bloss auf die bescheuerte Idee gekommen im letzten Jahr den Studenten noch neue Lernmethoden verinnerlichen zu wollen?&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Nichts desto trotz frage ich mich woher dieser innerliche Widerstand neuen Lernmethoden gegenüber eigentlich kommt. Sind wir nicht mehr anpassungsfähig? Eigentlich sollten wir doch Himmel hoch jauchzend aufschreien, endlich wie mündige Erwachsene behandelt zu werden, die über Selbstdisziplin verfügen, wissen was sie lernen wollen und es auch wirklich tun. Immerhin sprechen wir hier über Erwachsenenbildung, oder? Aber nein, wir verlangen förmlich danach, dass uns alles vorgelegt wird wie in der Primarschule. Spätestens wenn es dann aber um die Präsenzenregelung geht, reden wir wieder von Erwachsenenbildung - tja so ist das Studileben.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7142162476224517361-173046635020381157?l=milafabelhaft.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/feeds/173046635020381157/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2009/10/erwachsenenbildung.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/173046635020381157'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/173046635020381157'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2009/10/erwachsenenbildung.html' title='Erwachsenenbildung'/><author><name>Mila Fabelhaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03632672249952825091</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7142162476224517361.post-94247316243202331</id><published>2009-09-23T22:00:00.004+02:00</published><updated>2009-11-04T20:08:36.252+01:00</updated><title type='text'>Murphy’s Law - oder ich und mein Butterbrot</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Es gibt gute Tage und es gibt schlechte Tage und dann gibt’s da noch die fiesen Tage. Letztens hatte ich so einen fiesen Tag. Wahrscheinlich bin ich schon mit dem falschen Bein aufgestanden, obwohl ich nicht an falsche Beine glaube, höchstens an cellulitefreie Beine. Doch dieser Glaube lässt einen auch öfters im Stich – item.&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Nach einem Wochenende in Basel fuhr ich wieder nach Hause ins Engadin. Am nächsten Tag musste ich in Bever am Engadiner Sommerlauf arbeiten. Ich nahm gegen Abend den IC nach Chur, um danach nochmals eindreiviertel Stunden in der legendären Rhätischen Bahn verbringen zu dürfen. Die tuckert dann friedlich und ganz gelassen über Berg und Tal, und fühlt sich dabei an wie eine alte Waschmaschine im Endschleudergang. Als der Zug in Landquart einfuhr, kam die übliche Durchsage: „Umsteigen in Richtung Davos, Klosters, Scuol-Tarasp und St. Moritz.“ Eine leise Vermutung liess mich da schon ahnen, dass ich vielleicht hier umsteigen sollte und nicht wie gewöhnlich in Chur. Ich ging deshalb auch kurz zur Tür raus, um mich zu vergewissern und schaute mich nach einem SBB-ler um. Der einzige den ich sehen konnte, pfiff gerade den „Zurabfahrtbereitpfeifer“. Ich entschied mich kurzerhand weiter nach Chur zu fahren und dort, wie gewöhnlich, umzusteigen. Ich glaubte mich vage daran zu erinnern, dass der letzte Zug in Richtung St. Moritz um Zehn fährt, und ich würde zehn Minuten vorher ankommen. Doch das mit dem Glauben ist so eine Sache. Man glaubt zu glauben, doch hofft man eher. Als ich in Chur ankam, erwarteten mich nur leere Anzeigetafeln, mit einer Ausnahme – dem Zug zurück nach Basel. Na gut, es war Zehn, ich sass in Chur, kam nicht weiter und musste am nächsten Tag um zehn Uhr morgens zur Arbeit. Dazu kommt, dass ich gerade mal noch siebzehn Franken hatte und der Akku meines Handys leer war. Ich konnte also kein Hotel nehmen, geschweige denn den Zug am nächsten Morgen bezahlen. Jemanden anrufen, der jemanden in Chur kennt, bei dem ich allfällig hätte übernachten können, ging auch nicht, da ich ja keinen Akku hatte. Mir blieb also nichts anderes übrig, als mit dem letzten Zug wieder zurück nach Basel zu fahren und ein Taxi zu meiner Mutter nach Hause zu nehmen - welches wohlgemerkt exakt siebzehn Franken kostete. Zu guter Letzt habe ich dann am nächsten Morgen verschlafen und bin schlussendlich mit einer Verspätung von zweieinhalb Stunden in Bever angekommen – wohl bekomm das Butterbrot!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7142162476224517361-94247316243202331?l=milafabelhaft.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/feeds/94247316243202331/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2009/09/murphys-law-oder-ich-und-mein.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/94247316243202331'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/94247316243202331'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2009/09/murphys-law-oder-ich-und-mein.html' title='Murphy’s Law - oder ich und mein Butterbrot'/><author><name>Mila Fabelhaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03632672249952825091</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7142162476224517361.post-5463023424172446728</id><published>2009-09-16T20:26:00.002+02:00</published><updated>2009-11-04T20:08:55.749+01:00</updated><title type='text'>Schwein gehabt!</title><content type='html'>&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Zurzeit liege ich mit Grippe im Bett. Meine Nase läuft mit Herrn Bolt um die Wette und mein Kopf ist schwer, pocht und gelegentlich überkommt mich ein krampfender Schmerz, wie wenn eine alte Waschfrau ihr Nachthemd auswringen würde. Das ist aber nicht mal das Schlimmste, viel schlimmer ist die Langeweile. Man wünscht sich immer mehr Zeit zu haben, um den schönen Dingen des Lebens zu frönen. Ist man krank, hat man die Zeit, doch nicht die Kraft. Man liegt den ganzen Tag wie gefesselt im Bett und alles wird zu einer Kraftprobe. Zum Beispiel Teewasserkochen oder der Gang zur Toilette und von einer Dusche ist schon gar nicht zu sprechen.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Für Serienjunkies bietet sich allerdings die Gelegenheit, sich den lieben langen Tag durch alle Staffeln zu fressen. Dumm nur, wenn diese plötzlich ein Ende nehmen. Ich oute mich hiermit offiziell als eine von ihnen, die kurz vor einem kalten Entzug steht. Grey’s Anatomy, Private Practice, Scrubs, 24 und zu guter Letzt meine neuste Entdeckung Psych - alles schon gesehen. Ich bin schneller als die Filmemacher in Hollywood. Um das schlimmste zu vermeiden, habe ich mich mit meiner Leidensgenossin Kyra verbündet, um Ware auszutauschen. Jetzt habe ich noch mindestens Eintag Zeit, bis ich mir die erste Staffel The Mentalist reingezogen habe, und Nachschub besorgen muss. Zum guten Glück vertraue ich auf die 9-Tage-Regel: Zuerst ist man Dreitage angeschlagen, dann Dreitage krank und nach weiteren Dreitagen genesen. Tag Sieben habe ich schon erreicht. Und ach ja – von einem rosa Ringelschwänzchen blieb ich auch verschont.&lt;i style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7142162476224517361-5463023424172446728?l=milafabelhaft.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/feeds/5463023424172446728/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2009/09/schwein-gehabt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/5463023424172446728'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/5463023424172446728'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2009/09/schwein-gehabt.html' title='Schwein gehabt!'/><author><name>Mila Fabelhaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03632672249952825091</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7142162476224517361.post-1370644967216967344</id><published>2009-09-09T15:08:00.001+02:00</published><updated>2009-11-04T20:09:15.813+01:00</updated><title type='text'>Die Kunst des gekonnten Abgangs</title><content type='html'>&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Wer kennt das nicht: Du stehst an der Bar eines Nachtclubs, nippst an deiner Cola – für etwas mit Schuss ist dir das Geld zu schade – und überlegst schon, ob du zu Fuss nach Hause gehst, oder doch lieber ein Taxi nimmst. Obwohl dein Stimmungsbarometer in etwa auf der Höhe eines Tiefseetauchers ist und du ausgeschlossen hast, dass ein Dreier mit Jack und Johnny, ausser Schädelbrummen am nächsten Tag, nichts bewirken wird, hindert dich trotzdem etwas daran, als Erste nach Hause zu gehen. Ausser dir denkt sowieso noch niemand nur im Geringsten daran - fünfhundert Jahre Freitag will ja auch gefeiert werden. Tja der gekonnte Abgang ist definitiv eine Kunst - zu Recht. Im Normalfall, ist es ja auch ein langer Weg für die Botschaft „bloss raus hier“ vom Kopf bis zu den Füssen, und in der Zwischenzeit steht man sich gerne selbst im Weg. Ich kenne mich da aus, denn ich bin Profi im nicht nach Hause gehen, aber schon lange wollen. Ich bleibe lieber sitzen und denke mir aus, was ich morgen alles erledigen könnte, wenn ich jetzt und genau jetzt gehe. Bekanntlich ist ja Einsicht der erste Schritt zur Besserung – und Tschüss!&lt;span style="font-family:Symbol;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-size:18;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7142162476224517361-1370644967216967344?l=milafabelhaft.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/feeds/1370644967216967344/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2009/09/die-kunst-des-gekonnten-abgangs.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/1370644967216967344'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7142162476224517361/posts/default/1370644967216967344'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://milafabelhaft.blogspot.com/2009/09/die-kunst-des-gekonnten-abgangs.html' title='Die Kunst des gekonnten Abgangs'/><author><name>Mila Fabelhaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03632672249952825091</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
